Monatsarchiv für Juli 2008

Marillenkirtag-Spitz

Freitag, den 18. Juli 2008

Bereits seit 1950 verwandelt sich der Spitzer Kirchenplatz Ende Juli in ein besonderes Festgelände.

Spezialitäten aus der Wachau, Marillenknödel aus dem legendären Marillen-Knödelautomaten, Folkloredarbietungen und jeweils am Abend Tanzmusik, bieten dem Gast die Möglichkeit, dieses einzigartige Fest zu erleben.

 Foto: Paul Plutsch

Der Sonntag steht ganz im Zeichen des Festprogrammes. Nach dem Frühschoppen zieht am Nachmittag König Marillus und Prinzessin Aprikosia durch den Ort. Am Festplatz angekommen werden Volkstänze und Lieder dargeboten. Der Abend endet mit Tanzmusik.

Foto: Paul Plutsch

Marillenkirtag-Programm 2008 

 

Freitag, 18. Juli 200818.00 Uhr:Öffnung der Stände und der Festheurigen, Schießstand des Jagdklubs Spitz 

19.00 Uhr:Volkstanzdarbietungen der Kindervolkstanzgruppe Spitz-Arnsdorf und Volkstanzgruppe Spitz, Eröffnung des Marillenkirtages durch König „MARILLUS“ und Prinzessin „APRIKOSIA“ 

20.00 – 01.00:Tanz und Unterhaltung mit der „ROYAL SOUND GROUP“ um Josef Jahrmann 

20.30 Uhr:„Giorgio Conte“ LIVE beim Volksmusikfestival „Glatt & Verkehrt“ im Schloss Spitzgesonderter Eintritt! 

anschließend:Bar der Volkstanzgruppe im Schloss Spitz 

 

Samstag, 19. Juli 2008 

12.00 – 15.00:Musikalische Umrahmung „EDI & GÜNTHER“am Kirchenplatz 

15.00 – 19.00:Brassformation „FEDERSPIEL“ am Kirchenplatz 

20.00 – 01.00:Tanz und Unterhaltung mit „SOUNDMIX-LIVE“ aus Oberösterrich 

21.00 UhrBar der Volkstanzgruppe im Schloss Spitz

 

Sonntag, 20. Juli 200810.30 – 12.00:Frühschoppen mit der Trachtenkapelle Spitz 

12.00 – 15.00:Musikalische Umrahmung mit „EDI & GÜNTHER“ am Kirchenplatz 

ab 15.00 Uhr:Festzug vom Hotel Wachauerhof zum Kirchenplatz mit König „MARILLUS“ undPrinzessin „APRIKOSIA“ 

anschließend: Verleihung der GOLDENEN MARILLE Folkloredarbietungen 

ab 19.00 Uhr:Unterhaltung und Tanz mit den „DONAUPRINZEN“ 

Spezialität:Frische MarillenknödelFreitag ab 18.00, Samstag ab 15.00 Uhr, Sonntag ab 11.00 Uhr 

Samstag und Sonntag besteht die Möglichkeit Urlaubsaufenthalte in Spitz zu gewinnen. 

Freitag und Sonntag - Freier EintrittSamstag ab 16.00 Uhr - Eintritt €4,–

INFO http://www.spitz-wachau.at

Peter und Paul Glocke

Dienstag, den 1. Juli 2008

Nach dem Brand des Stiftes von 1738 schloss Abt Berthold Dietmayr mit dem Wiener Glockengießer Andreas Klein einen Vertrag über das Gießen neuer Glocken. 1739 stellte man die Glockenstühle auf und goss die neuen Glocken.
Die große Glocke (7.840 kg, Durchmesser 236 cm, Tonlage: f - 2), die Peter-und-Paul-Glocke („Vesperin“), hängt im Nordturm. Sie wird an den Hochfesten des Jahres geläutet und z.B. am Freitag zur Todesstunde Christi (um 15.00 Uhr) oder bei einem Pontifikalamt zur Wandlung.

Luftbild Stift Melk Foto:Paul Plutsch
Im Südturm befinden sich die Dreifaltigkeitsglocke („Angstglocke“) (4.300 kg, Durchmesser 178 cm, Tonlage h +-O), die Sieben-Schmerzen-Glocke („Ave-Maria-Glocke“) (2.450 kg, Durchmesser 152 cm, Tonlage d/1-3), die Kolomaniglocke (1.235 kg, Durchmesser 118 cm, Tonlage f/1+3) und die Benediktiglocke (575 kg, Durchmesser 96 cm, Tonlage a/1+3). Zur Vesper am Vorabend eines Hochfestes und vor dem Pontifikalamt an Hochfesten werden alle Glocken geläutet.
An Sonntagen wird mit der Sieben-Schmerzen-Glocke, der Kolomani- und der Benediktiglocke zum Gottesdienst gerufen. Eine kleine Chorglocke (170 kg, Durchmesser 65 cm, Tonlage dis/2+2) hängt in einem kleinen Türmchen am Dach der Kirche über dem Hochaltar. Sie wird täglich am Morgen zur Konventmesse geläutet.