Monatsarchiv für Dezember 2007

Ein Schüleraufsatz zum Advent

Freitag, den 21. Dezember 2007

Foto: Paul Plutsch

Der Adpfent ist die schönste Zeit im Winter. Die meistn Leute haben im Winter eine Grippe.

Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und schreibt sich mit K. Drei Wochen vorm Christkindl stellt der Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen dabei helfen. Viele Krippen sind fad, unsere aber nicht, weil wir haben mords tolle Figuren drin.

Ich habe einmal den Josef und das Christkindl aufn Ofen gestellt, damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß. Das Christkindl ist ganz schwarz wordn und den Josef hats zrissen. Ein Haxn von ihm ist bis in den Keksteig geflogen und es war kein schöner Anblick.

Meine Mama hat ma a Fotzn gegeben und gesagt, dass net amal de Heiligen vor meiner Blödheit sicher san. Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut des net guat aus.

Aber ich habe Gottseidank viele andere Figuren und der Josef ist jetzt der Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der als einziger so klan ist, dass er in den Futtertrog paßt. Da hat aber meine Mama gesagt, da Asterix is koa Christkindl, da is des schwarze Christkindl noch gscheiter. Es ist zwar verbrannt, aber immerhin a Christkindl. Hinterm Chrstinkindl stehen 2 Oxn, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier.

Das Nilpferd und den Saurier habe i hingestellt, weil dass de Oxn und der Esel net so allein san.

Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Adpfent beim Putzen abigefallen und er war dodal hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz. Normal haben die heiligen Könige einen Haufen Zeug fürs Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Püree. Von den unseren hat einer stattn Gold a Kaugummipapierl dabei, des glänzt a so schön. Der andere hat a Malboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Malboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat a Pistole dabei. Des is zwar kein Geschenk fürs Christkindl, aber er kann es vorm Saurier beschützen. Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutigeIndianer und ein kaasiger Engel. Dem Engel fehlt ein Fuß, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt.

Mehr steht in unserer Krippe nicht. Aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampen ein und dann erst ist unsere Krippe richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Adpfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu fad. Mein Opa hat mir ein Lied vom Adpfent gelernt, das geht so:

“Adpfent, Adpfent, da Obstler brennt.

Erst saufst oan, daun zwoa, drei oder vier,

daun hauts’de mit da Birn’ auf de Tür!”

Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Mama gesagt, dass ich es mir nicht merken darf (der Papa singts aber auch oiwei!). Bis man schaut ist der Apfent vorbei und Weihnachten auch und so geht das Jahr dahin.
Aber eins ist gwiss: Der nächste Adpfent kommt bestimmt!

Aus LEBIG wird “144 Notruf Niederösterreich”

Donnerstag, den 20. Dezember 2007

Foto: Paul Plutsch

Die 2003 eingeleitete Entwicklung, 90 kleinere Leitstellen in Niederösterreich effizient zu bündeln, um Lebensqualität, Sicherheit und Sicherheitsgefühl zu steigern, habe sich zu einem etablierten System entwickelt und werde jetzt mit der Umbenennung des technokratischen Namens LEBIG auf “144 Notruf Niederösterreich” abgeschlossen, gab Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka heute, 19. Dezember, bekannt. Dahinter stehe die Philosophie, im Notfall alle nötigen Maßnahmen auf höchstem Niveau anbieten zu können und die Ressourcen der Krankentransporte sinnvoll einzusetzen. 2006 sei das Land Niederösterreich als Hauptgeschäftsführer eingestiegen und habe 66 Prozent der Anteile übernommen, das Land nehme damit seine soziale und gesundheitspolitische Verantwortung wahr und habe die Gemeinden und Bezirksstellen massiv entlastet, so Sobotka weiter. Weitere Gesellschafter sind das Rote Kreuz, der ASBÖ und die ÖAMTC-Christophorus-Flugrettung, Kunden sind unter anderem die Berg- und Wasserrettung, der Ärztebereitschaftsdienst etc. Im internationalen Vergleich verfüge der Notruf Niederösterreich über ein hervorragendes Image, Vorzeigemodell sei es vor allem hinsichtlich der Technologie und der erstklassig ausgebildeten 127 Mitarbeiter.2007 sei über eine Million Mal Hilfe geleistet worden, führte Sobotka aus und betonte, dass die Rettungskette lückenlos immer auch eine Betreuungskette sei. So seien heuer Anweisungen für 1.621 Wiederbelebungsversuche oder andere lebensrettende Maßnahmen sowie 34 Geburten per Telefon gegeben worden. Dass dabei kein einziger Fehler passiert sei, gebe ungeheure Sicherheit. Ingesamt seien 2007 über 2 Millionen Telefonate geführt, 253.213 Notrufe entgegengenommen, über 270.000 Arztkontakte vermittelt und über eine halbe Million Krankentransportanforderungen abgewickelt worden, so Sobotka abschließend.Nähere Informationen: Büro Landesrat Sobotka, Hermann Muhr, Telefon 02742/9005-12221, e-mail Hermann.Muhr@noel.gv.atRückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung, Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst, Tel.: 02742/9005-12175, www.noe.gv.at/nlk

Der Weihnachtsmann beklaut dem Nikolaus.

Mittwoch, den 19. Dezember 2007

Es war einmal ein Weihnachtsmann, der hatte keine Handschuh an; Da traf er einen Nikolaus und zog dem seine Handschuh aus.Der Niklaus nun, der arme Wicht, der hatte keine Handschuh nicht.Da froren ihm die Dinger ein, gemeint sind seine Fingerlein.

Und weinend lief er, und zu Recht, zu Onkel Ruprecht, seinem Knecht.

“Du Ruprecht meine Hände frieren, ich kann kaum mehr urinieren.”

“Warum hast du keine Handschuh an?”

“Die klaute mir der Weihnachtsmann!”

“Der Weihnachtsmann das dicke Schwein, beschert dir diese Höllenpein?!

Für diese Sache wird er büßen, wir werden ihm das Fest versüßen!

Ich habe auch schon einen Plan, wir sägen seinen Schlitten an.”

Und die beiden, ritsche ratsche, liegen in der kalten Matsche, und beginnen sehr verwegen Schlittenbeine anzusägen.

Während er (der Weihnachtsmann), tut, was er am besten kann nämlich seinen Beutel leeren, und naive Kids bescheren.

Plötzlich kommt er, welche Tücke, früher als geplant zurücke, während beide sehr verschwiegen, noch unter dem Schlitten liegen Und schon sitzt er heidewitz, auf des Schlittens weichem Sitz, der leis knarrt und dann ganz schlicht, unter ihm zusammen bricht.

Grauer Matsch verfärbt sich rot, Nikolaus ist sofort tot.

Ruprecht stirbt ne Stunde später, in nem Arm vom Sanitäter.

Advent auf Schloss Schallaburg mit Gastland Slowenien

Dienstag, den 11. Dezember 2007

Einen stimmungsvollen Weihnachtszauber im prachtvollen historischen Ambiente verspricht vom 15. – 16. Dezember 2007 der Advent auf Schloss Schallaburg.

Foto:Paul Plutsch

Seit elf Jahren organisiert das Land Niederösterreich gemeinsam mit der Volkskultur Niederösterreich auf Schloss Schallaburg einen besinnlichen Weihnachtsmarkt mit erlesener Handwerkskunst, traditionellen Bräuchen und vielen Liedern und Weisen aus Österreich.
Als Besonderheit stellt der Advent auf Schloss Schallaburg jedes Jahr eine europäische Gastregion mit ihrem vielfältigen Weihnachtsbrauchtum vor.

Heuer ist mit Slowenien ein europäisches Land zu Gast, das erlesenes Handwerk, herzhafte kulinarische Genüsse und traditionelle Musik auf höchstem Niveau verspricht. Slowenien, ein Land mit reicher Kulturgeschichte, bewahrte sich über Jahrhunderte eine einzigartige Kultur und brachte ein buntes Mosaik an Kulturformen hervor. Hier verschmelzen die Kulturen des Alpenlandes, des Küstenlandes und des Pannonischen Beckens mit den jeweils regionaltypischen Bräuchen, Gewohnheiten, dem Liedgut und künstlerischem Schaffen. So bewahrten sich die Slowenen ihre Sprache, Traditionen und Bräuche und somit eine gemeinsame Identität.

Die Besucher können sich auch dieses Jahr wieder auf eine erlesene Ausstellung niederösterreichischer und slowenischer Handarbeit und Handwerkskunst freuen. Das Kellergewölbe der Schallaburg steht ganz den Künstlern und Handwerkern aus Slowenien zur Verfügung, hier kann slowenisches Volkshandwerk bestaunt und bei der Vorführung alter Handwerkstechniken zugeschaut werden.

Der Advent auf Schloss Schallaburg bietet auch weihnachtliche Konzerte niederösterreichischer und slowenischer Musikensembles wie den Texingtaler Bläserquintett, dem Gesangsoktett „Deseti brat“ und einem Chor aus Litja sowie besinnliche Lesungen mit Helga Maria Wolf und Elisabeth Schöffl-Pöll im wunderbaren Festsaal des Schlosses. Ein spezielles Kinderprogramm mit Märchenlesungen mit Nina Blum und Dena Seidl und basteln, backen und formen macht den Advent auf Schloss Schallaburg zu einem Erlebnis für die ganze Familie.

15. & 16. Dezember 2007

10 - 18 Uhr

Eintritt:

Erwachsene EUR 3,-
Kinder EUR 1,5
Familien EUR 6,-

Heuer mal was ganz Persönliches schenken

Dienstag, den 4. Dezember 2007

Es ist doch jedes Jahr dasselbe: Weihnachten naht und man weiß einfach nicht, was man schenken soll. Schon wieder ein Parfum für Mutti, der Papa bekommt – wie jedes Jahr – etwas für’s Auto. Doch reichlich einfallslos, nicht?Schenken Sie heuer doch mal was Anderes, etwas ganz Persönliches. Wie wäre es denn mit einem tollen Portrait von sich selbst?Oma und Opa würden sich sicher über ein schönes Familienbild freuen und auch der Ehemann hätte endlich mal wirkliche Freude mit einem erotischen Akt in schwarz-weiß.Was auch immer Sie wollen – Ihr Fotograf Paul Plutsch kann`s.Sagen Sie heuer NEIN zu Allerwelts-Geschenken – schenken Sie Individualität! Frohe Weihnachten wünscht Ihnen Ihr Fotograf für alle Fälle,

Paul Plutsch

Bilder*Perchtenlauf-Texing*online

Sonntag, den 2. Dezember 2007

Perchtenlauf 07

 perchten-sa1.jpg

Foto:Paul Plutsch

Foto:Paul Plutsch

 Foto: Paul Plutsch

Foto: Paul Plutsch

Anmerkung der Redaktion:

Leider hat sich in diesen Beitrag ein kleiner Fehler eingeschlichen.

Wir bitte sie diesen zu entschuldigen und bedauern das sehr.

Die Redaktion vermutet dass es sich um einen Fehlerteufel SASA handelt.