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FotografPlutsch am 17. August 2010 um 13:36




170 Jahre Fotografie – von 1839 bis 2009
1839 Die französische Akademie der Wissenschaften verkündet, dass es Nièpce und
Daguerre gelungen sei, dauerhafte Bilder mit Hilfe der Camera Obscura
aufzuzeichnen und gibt die Erfindung frei zur Nutzung in aller Welt. Daguerre wird als
Erfinder der Fotografie gefeiert (Daguerreotypie).
1840 Die Kalotypie wird durch William Henry Fox Talbot entdeckt. Dabei handelt es sich
um eine positive Salzpapierkopie vom Papiernegativ, mit der man beliebig viele
Kopien herstellen kann.
Der Österreicher Joseph M. Petzval berechnet das erste lichtstarke Objektiv von
1:3,7 / f=100 mm für Portraitaufnahmen.
1841 Der Wiener Peter Wilhelm Ritter von Voigtländer konstruiert eine Ganzmetallkamera,
die erste ihrer Art auf der Welt.
1841 Die drei Mitglieder der Wiener „Fürstenhofrunde“ Franz Kratochwila und die Brüder
Johann und Josef Natterer steigern die Empfindlichkeit der Daguerreotypieplatten
durch Einführung von Brom und Chlor so sehr, dass sie sogenannte „Sekundenbilder“
aufnehmen können.
1851 Die Beschreibung des nassen Kollodiumverfahrens wird durch Frederick Scott Archer
veröffentlicht. Bis 1880 bleibt dieses das wichtigste fotografische Verfahren.
1865 Louis-Alphonse Poitevin unternimmt erste Versuche mit farbigen Bildern auf Papier.
1871 Richard Leach Maddox veröffentlicht seine Erfindung der Gelatinetrockenplatte für
die er eine Bromsilber-Gelatine-Schicht verwendet. Gegenüber der Kollodium-
Nassplatte von 1851 steigert er die Empfindlichkeit um den Faktor 100 und erreicht
eine Empfindlichkeit von ca. 5 ISO.
1888 Die erste Rollfilm auf Papier-Kamera, die Kodak kommt auf den Markt. Die Vision des
Amerikaners George Eastman war, das Fotografieren wesentlich zu vereinfachen.
1890 Der Österreicher Theodor Scheimpflug berechnet die Methode zur Transformation von
Luftbildaufnahmen und auch die Entzerrungsregeln bei der Großformatfotografie.
1909 Die optischen Werke von Carl Zeiss in Jena bringen das bald weltberühmte „Tessar“
Kameraobjektiv mit überragender Schärfe- und Kontrastleistung auf den Markt.
1913 Den ersten Prototypen der „Leica“ mit dem neuen Filmformat 24×36 mm
Kleinbildnegativ konstruiert Oskar Barnack.
1924 Die Presse- und Reportagefotografie wird in Europa durch die in Dresden gebaute
„Ermanox“ revolutioniert; die Kamera zeichnet sich durch ein lichtstarkes Objektiv
aus.
1929 Paul Francke und Reinhold Heidecke (Braunschweig) präsentieren mit der „Rolleiflex“
die erste zweiäugige 6×6 Spiegelreflexkamera.
1933 Der erste Kleinbildfilm Agfacolor für Farbdias kommt auf den Markt.
1936 Die Firma Ihagee in Dresden konstruiert die erste Kleinbild-Spiegelreflexkamera der
Welt, die „Kine-Exakta“.
1942 Edwin Herbert Land meldet in den USA ein Patent für ein Sofortbildverfahren an.
1948 Victor Hasselblad fertigt die erste 6×6 Spiegelreflexkamera mit Wechselmagazinen
und -objektiven.
1959 Agfa Optima: Die erste Kleinbildkamera mit elektrischer Belichtungsautomatik.
1960 Das erste farbige Polaroid Sofortbild wird durch Edwin Land vorgestellt.
1963 Agfa und Kodak erleichtern das Filmeinlegen durch ein Kassettensystem.
1964 Asahi Pentax stellt mit der Spotmati SP die erste M42 Spiegelreflexkamera mit TTLBelichtungsmessung
vor.
1973 Bronica EC: Die erste 6×6 Spiegelreflexkamera mit Schlitzverschluss.
1978 Die Rolleiflex SLX ist die erste vollelektrische Kamera für das Mittelformat.
1988 Nikon F-801: Die erste Spiegelreflexkamera mit 1/8000 s als kürzeste Verschlusszeit.
1990 Kodak DCS 100: Die erste digitale Spiegelreflexkamera.
1999 Nikon D1: Die erste in Großserie gebaute Spiegelreflexkamera; Beginn des
flächendeckenden Einsatzes von Digitalkameras in der Pressefotografie.
2004 Nikon F6: Endpunkt der Entwicklung der Kleinbildspiegelreflexkamera.
Ein neuer Trend “Trash the dress” kommt jenen abenteuerlustigen Bräuten entgegen, die ihr Hochzeitskleid nicht im Kleiderschrank verstauben lassen wollen. “Trash the dress” bedeutet in etwa “Zerstöre das Kleid” und bezeichnet eine neue Form der Hochzeitfotografie.Erfunden wurde “Trash the dress” vom amerikanischen Fotografen John Michael Cooper, dem die herkömmliche Hochzeitsfotografie wohl zu langweilig war. Auf seinen Bildern klettern Bräute Feuerleitern hoch, wälzen sich im Schlamm oder lassen ihr Kleid in Flammen aufgehen. Ob im Brunnen, im Wasser, unter einer Brücke oder in einer alten Fabrikshalle - der Fotograf richtet sich bei der Wahl der Location ganz nach Ihren Wünschen. Als passionierte Reiterin können Sie auf einem Pferd posieren, besonders naturverbundene Bräute können sich auch im Flussbett liegend ablichten lassen.Bei “Trash the dress”-Shootings entstehen immer einzigartige und sehr persönliche Bilder!


DANKE-SCHÖN-GUTSCHEIN
für ein
VERLOBUNGS-SHOOTING
Als Dankeschön für die Entscheidung mich zu ihren Hochzeit’s Fotografen zu buchen,
gibt’s einen Verlobungs-Shooting im Wert von 250€ dazu.
Die beim Shooting entstandenen Fotos sind ideal zur Verwendung für eure individuellen Hochzeitseinladungen.
Paul Plutsch | Julius-Herbststr.10 | A-3390 Melk | +43(0)676 625 1 625 | www.fotoplutsch.at
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JOSEF BRAMER malt Bäume, Landschaften und Figuren, akribisch, aber nicht naturalistisch. Er ist ein Kinderzeichnungsmaler mit Kunstanspruch, einer, der stets versucht, aus Naivität Tiefe zu generieren. Eine seiner Lieblingsfiguren ist der KASPAR. Ein Mann mit kritischer Haltung und diplomatischem Wesen. Einer, der sagt, was er sich denkt, aber hinter dem Kostüm verborgen, ein Hofnarr eben.
Bramer ist ein typischer Künstler seiner Zeit. Er studierte bei Prof. Rudolf Hausner. Studienkollegen waren zB Manfred Deix und Gottfried Helnwein. |

Robert Jäger erzielte mit der Albrecht-Sturz-Aufnahme auch den Sieg in der Kategorie Sport. In der Kategorie Innen- und Außenpolitik gewann Reuters-Fotograf Leonhard Föger mit einem Foto, das Ex-ÖVP-Obmann Wilhelm Molterer bei einem Wahlkampfauftritt (nicht) zeigt. Das beste Wirtschaftsbild - hier kamen nur zwei Fotos in die engere Auswahl - schoss “Standard”-Fotografin Regine Hendrich. Es zeigt ein Motiv, das die wirtschaftlichen Probleme der Fluglinie AUA anschaulich erzählt. Helmut Fohringer von der APA siegte in der Kategorie Chronik mit einem Foto zum Kriminalfall Josef F. Das Bild zeigt das sogenannte Horrorhaus in Amstetten in besonderer Lichtstimmung und charakterisiert laut Jury wesentliche Elemente des Falles.

Durch die Jury wurde das Bild „Brand“ von Pressefotografen Paul Plutsch aus 480 Einsendungen zu den nominierten Bildern Kategorie Chronik ausgezeichnet.
www.objektiv-fotopreis.at/img/photos/nominierte2009/chronik/chronikweitere.pdf
